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Gender - Stress (30.04.2010)

In den letzten Jahren wird vermehrt über psychische Belastungen bei der Arbeit gesprochen – im privaten Kreis und vor allem in den Medien. Häufig werden die psychischen Belastungen – also das, was bei der Arbeit auf die Psyche einwirkt – mit psychischen Erkrankungen verwechselt. Doch nicht alles, was ungünstig auf die Psyche wirkt, führt unbedingt zu einer psychischen Erkrankung. Auch viele körperliche Erkrankungen wie z.B. ein Herzinfarkt oder Bandscheibenvorfall werden bekanntlich durch arbeitsbedingten Stress mitverursacht.

 

Es ist also durchaus angebracht, die Arbeitsbedingungen nicht nur in Hinblick auf mechanische und physische Belastungen zu verbessern. Die Arbeitsaufgaben, die Arbeitsorganisation, die sozialen Beziehungen und die Rahmenbedingungen der Arbeit beeinflussen die Gesundheit der Beschäftigten mindestens ebenso stark.

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