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Zukunftsfähige Arbeit gesund gestalten - Anforderungen- Allianzen- Aktionen

Am 4. Februar 2009 fand die letzte Veranstaltung des hessischen Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb" in Wiesbaden in den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken statt.

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Ausgangspunkt

Betriebliche Zukunft gestalten - das gelingt nur mit gesunden und leistungsfähigen Mitarbeitern. Dies ist eine große Herausforderung, denn die Anforderungen der Arbeit und auch der Lebenswelt haben sich gewandelt: Flexible Arbeitsformen wie Leih- und Zeitarbeit und betrieblicher Zeit- und Verantwortungsdruck nehmen zu. Hinzu kommt, dass sich berufliche und persönliche Aufgaben oft schwer vereinbaren lassen. Und die soziale Unterstützung bei Problemen durch Familie, Kollegen oder Vorgesetzte hat abgenommen.

Psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen stellen einen wachsenden Anteil an den betrieblichen Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühberentungsfällen. Sie sind – neben dem weiterhin bestehenden Risiko eines Arbeitsunfalls – die zentralen Aufgabenfelder für betriebliche Prävention.

 

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist die Antwort der Arbeitsschutzakteure in Deutschland auf diese Herausforderungen. Mit gemeinsamen Zielen, Handlungsfeldern und Projekten wollen die Länder, der Bund und die Unfallversicherungsträger gemeinsam mit den anderen Institutionen, die im betrieblichen Gesundheitsschutz aktiv sind, Beiträge leisten zur

  • Erhaltung und Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit,
  • einschließlich der Förderung des lebenslangen Lernens
  • Unterstützung allgemeiner Gesundheitsziele
  • Entlastung der Sozialversicherungssysteme  Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

Die Veranstaltung ist der Auftakt des hessischen Forums „Arbeit und Gesundheit“, das als regionales Bündnis die Zielsetzungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) verfolgt.

 

Inhalte

Im Fokus stehen die neuen Herausforderungen, wie die Sicherung gesundheitsförderlicher Bedingungen in der Leih- und Zeitarbeit. Zudem werden die Möglichkeiten betrieblicher und überbetrieblicher Allianzen und Netzwerke diskutiert, um insbesondere kleine und mittelständische Betriebe effektiver bei der Entwicklung gesunder Arbeitsbedingungen zu unterstützen.

 

Programm

Begrüßung durch Detlef Bendel, Wirtschaftsdezernent der Stadt Wiesbaden

Zukunftsfähige gesunde Arbeit in Hessen - Gerd Krämer, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, PDF-Datei

Wann ist Arbeit gesund, wann macht sie krank? Professor Dr. Johannes Siegrist, Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie, Heinrich Heine-Universität Düsseldorf; PDF-Datei

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Die GDA in Hessen mit Leben erfüllen – wie sieht das aus? Marianne Weg, Leiterin der Abteilung Arbeitsschutz, Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, PDF-Datei

 

Vier parallele Workshops zu den Themen

  • Zeitarbeit in Hessen
  • Arbeit und psychische Gesundheit – wie die Balance erhalten oder wiederherstellen?
  • Gibt es sinnvolle betriebliche Präventionskonzepte für Muskel-Skelett-Erkrankungen?
  • Gesundheitliche Prävention in Klein und Mittelbetrieben – innovative und systematische Beratungs- und Betreuungsansätze

 

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie: Neue Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige Gestaltung gesunder Arbeit. Diskussion

Es diskutierten: Dr. Bernhard Brückner (HSM), Dr. Wolfgang Damberg (DGUV), Günter Dunschen (HWK Wiesbaden),  Achim Fleck (AOK Hessen), Ingra Freigang-Bauer (RKW   Kompetenzzentrum), Hartmut Gojdka (Roth Werke), Klaus Pickshaus  (IGM), Prof. Dr. Thomas Weber (HSK), Moderation: Phoebe Schröder, Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

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infoline Gesundheitsförderung

Ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb"
 

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