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Zum Thema

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten unserer Zeit, sie schränken die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen stark ein und sind oft langwierig. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen Schizophrenien, Panikstörungen und Depressionen – aber auch Alkohol- oder Drogenabhängigkeit.

In Deutschland belegen die Gesundheitsberichte der Krankenkassen übereinstimmend die zunehmende Bedeutung psychischer Erkrankungen im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Trotz insgesamt sinkender Krankenstände sind die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen im Laufe der vergangenen Jahre deutlich gestiegen. So weist der BKK Gesundheitsbericht von 2008 darauf hin, dass jeder zehnte Krankheitstag der Kassenmitglieder im Jahr 2007 auf das Konto psychischer und Verhaltensstörungen ging, bei Frauen waren es sogar über 13 Prozent.

Auch die Diagnosen in der Rentenzugangsstatistik unterstreichen die Bedeutung der psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt: Sie stellen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentungen dar. Für die betroffenen Mitarbeiter und die Verantwortlichen im Betrieb ist es oft ein langer Weg, die Problematik  zu erkennen und eine geeignete Therapie zu finden.

Zurück im Betrieb ist eine gute betriebliche Eingliederung wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters und die Integration in die Organisation zu fördern. Doch dieser Weg in ein erfolgreiches Arbeitsleben scheint nicht immer reibungslos zu funktionieren.

Zur Befragung

Wir möchten deshalb mit der Studie „Betriebliches Eingliederungsmanagement bei psychischen Störungen“ Erkenntnisse gewinnen, wie der Prozess der betrieblichen Eingliederung von Mitarbeitern mit psychischen Erkrankungen abläuft, ob Betriebe ausreichend externe Hilfe erhalten und wie erfolgreich Eingliederung bislang gelungen ist.

Die Befragungsergebnisse sollen anschließend mit betrieblichen Praktikern, Experten und Fachinstitutionen imRahmen eines Workshops (am 1. März 2010 in Eschborn) ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden wir natürlich auch anschließend im Internet veröffentlichen.

Ziel des Vorhabens ist es, praxisgerechte betriebliche Handlungshilfen zur betrieblichen Eingliederung zu entwickeln.

Wir danken allen betrieblichen Akteuren und Experten, die an der Online Befragung teilgenommen haben für ihre Unterstützung.

 

*Die Studie wird von der  Hans Böckler Stiftung  unterstützt.  Hans Böckler Stiftung

infoline Gesundheitsförderung

Ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb"
 

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