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Gesund arbeiten im Büro

 

  • Matthias Waehlert: „Arbeitssystem Büro, Modellarbeitsplatz der BAuA“
  • Regine Rundnagel (ergo-online): „Betriebliche Regelung von Standards für die Bürogestaltung – Inhalte einer Betriebsvereinbarung“ (PDF)

Moderation:  Dr. Gabriela Petereit-Haack (RP Darmstadt), Regine Rundnagel (ergo-online)
 

Vorträge und Diskussionen
Nach Begrüßung der Teilnehmer (Anfangs 8, später 12 Personen) stellte Frau Dr. Petereit-Haack die Vortragenden und Co-Moderatoren (Frau Rundnagel sowie Herrn Waehlert) kurz vor und erläuterte das interaktive Konzept dieses Workshops.

Im Anschluss daran führte sie mit einem kurzen Vortrag ins Thema „Gesund arbeiten im Büro“ in Anlehnung an das GDA-Programm „Gesund und erfolgreich arbeiten im Büro“ ein. Mit der Frage „Was ist für Sie entscheidend für ‚Gesundes Arbeiten im Büro‘?“ wurden daraufhin die Zuschauer aufgefordert 3 Punkte zu 14 vorbereiteten Faktoren des gesunden Arbeitens zu verteilen (Faktoren siehe unten). Während der Auswertung der Punktung hielt Herr Waehlert seinen Kurzvortrag zum Modellarbeitsplatzbüro.

In der sich anschließenden Diskussion wurden Herr Waehlerts Vortrag sowie das Ranking der 14 Faktoren erörtert. Mit einer hohen Priorität wurden „Möglichkeit ungestörten Arbeitens“, „Raumakustik“, „Raumklima“ sowie die „Ablauf- und Struktur- Organisation“ als entscheidend für gesundes Arbeiten im Büro benannt.

FAZIT: Alle aufgelisteten Faktoren haben eine Bedeutung. Es hängt stark davon ab, was im Büro gearbeitet wird und wer darin arbeitet, um die wichtigsten Punkte anzugeben.

Nach der Diskussion wurden die Teilnehmer, die mittlerweile auf eine Anzahl von 12 angewachsen war, gebeten in Dreier-Gruppen drei Thesen zu formulieren, woran es hapert im Büro gesund zu arbeiten. Während die Gruppenarbeit ausgewertet wurde, hielt Frau Rundnagel ihren Vortrag „Standards guter Büroarbeit betrieblich regeln“.

In der sich anschließenden Diskussion wurde Frau Rundnagels Vortrag sowie das Ergebnis der Gruppenarbeit erörtert. Es war offensichtlich, dass weniger technische Dinge einen Widerstand bieten als vielmehr organisatorische und personelle Gegebenheiten: Nicht-Ansprechen des Problems, festgelegte oder neustrukturierte Prozesse oder keine ausreichenden Mittel wurden beispielgebend benannt.

In der Diskussion wurde herausgearbeitet, dass Ziele und Kompetenzen des Betriebes die Möglichkeiten bestimmen, die im Betrieb ein gesundes Arbeiten im Büro zulassen. Betriebsvereinbarungen wurden als ein mögliches Instrument aufgeführt, Rahmenbedingungen für „Gesundes arbeiten im Büro“ zu schaffen.

In der abschließenden Zusammenfassung führte Frau Dr. Petereit-Haack aus, dass „Gesundes Arbeiten im Büro“ nur möglich ist, wenn dieses Thema im Betrieb gesetzt ist, dort eine Präventionskultur vorhanden ist und Gesundheitskompetenz auf den verschiedenen Ebenen aufgebaut wird.

Faktoren zur Gestaltung eines gesunden Büroarbeitsplatzes:


1. Privatsphäre
2. Größe des Bildschirms
3. Farbliches Ambiente des Raumes
4. Möglichkeiten der persönlichen individuellen Gestaltung
5. Beleuchtung
6. Ergonomische Tische und Stühle
7. Raumklima
8. Möglichkeiten zum ungestörten Arbeiten
9. Ausreichend Platz
10. Möglichkeiten der sozialen Kommunikation
11. Innerbetrieblicher Informationsfluss
12. Ablauf- und Struktur-Organisation
13. Geeignete Software
14. Raumakustik

 

infoline Gesundheitsförderung

Ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb"
 

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